Presse

10.05.2006, Ruhrgebiet, Freizeit, Vermischtes
Ruhrgebiets-Badeseen haben sehr gute Wasserqualität
Düsseldorf/Ruhrgebiet.

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Pressebericht der WELT am SONNTAG 
 
Das Glück liegt in der Tiefe
 
Die Apnoe-Technik macht's möglich - Wassersportler tauchen ohne Atemgerät über 100 Meter tief
von Brigitte PaveticWasser ist ihr Element. Maike Münster liebt das ursprüngliche Gefühl, in die Tiefen der Ozeane hinabzugleiten. 'Das ist eine besondere Art der Freiheit', sagt sie. Keine Tauchgeräte sind ihr dabei behilflich. Einzig die Luft, die sie mit Hilfe spezieller Yoga-Atmung in ihre Lungen zieht, bringt sie in die kalten Gefilde weit unterhalb der Wasseroberfläche. Vor vier Jahren hat die Athletin ihre Leidenschaft zur Kunstfertigkeit erhoben. Elegant wie ein Delfin übt sie sich seitdem in Schwimmbädern oder Seen in der Nähe ihrer Heimatstadt Duisburg im Apnoe-Tauchen - eine Wassersportdisziplin, die ihren Namen dem altgriechischen Wort für Atemstillstand verdankt. Die Lust am Extremen hat Maike Münster gepackt. 'Bei der Schwerelosigkeit und Ruhe kann ich mich so richtig wegträumen', schwärmt die junge Frau, die tagsüber ihrem Job als Mediendozentin nachgeht. Die Faszination für den Unterwassersport brachte der 34-Jährigen auch so manchen Preis ein. In der Kategorie 'Tieftauchen mit konstantem Gewicht im See' holte sie sich vor zwei Jahren mit 42 Metern den deutschen Meistertitel. Ihre Bestzeit im Luftanhalten: Fünf Minuten und 15 Sekunden. Wer sich wie sie in die Tiefen vortastet, darf kein ängstliches Gemüt sein: Den Druck auf den Ohren müssen Apnoe-Taucher alle zwei bis drei Meter ausgleichen, damit ihr Trommelfell nicht reißt. Die Wassermassen pressen ihre Lungen zusammen, während sie versuchen, allein durch Muskelkraft und ihre Flossen dem Auftrieb zur Oberfläche zu trotzen. 'Grenzen ausloten', nennt die junge Frau diese Leidenschaft. Panik darf in diesen Tiefen nicht aufkommen. Wer zu große Sprünge wagt, bekommt große Probleme beim Auftauchen, dann wird die Luft zu knapp. Die Idee des Einfachen und Unkomplizierten beim Apnoe-Tauchen steigert die Faszination und Beliebtheit dieses Extremsports. Man benötigt lediglich spezielle, überlange Freediving-Flossen, eine kleinvolumige Taucherbrille und einen Schnorchel. Die Kunst allerdings besteht in einer speziellen Atemtechnik, durch die der Taucher Sauerstoff im Gewebe seines Körpers speichert. Dies fördert höchste Konzentration und Körperbeherrschung. Ihr Glück ganz unten auf dem Grund eines Sees suchen auch immer mehr Nordrhein-Westfalen. Wenn es 30 Meter tief gehen soll, ist der Silbersee bei Haltern ein beliebter Treffpunkt. Die zahlreichen Kurse, die der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) im bevölkerungsreichsten Bundesland anbietet, seien oft schon Wochen im voraus ausgebucht, sagt der Ausbildungsleiter des Tauchsportverbandes NRW, Paul Mai. Nach dem ersten Boom vor einigen Jahren seien nun endlich auch Vernunft und professionelle Ausbildung in die Szene eingekehrt. Unfälle aus Unkenntnis oder Überheblichkeit seien selten geworden. Der Verband setzt sich allerdings nur für den Breitensport ein. Er richtet keine Wettkämpfe aus. Der VDST gibt klare Ausbildungsziele für das Apnoetauchen vor: 'Tauche und trainiere nie allein' gehört zu den wichtigsten Maximen. Hyperventilieren vor dem Abtauchen ist ebenso sehr tabu wie ein tieferer Tauchgang als 25 Meter. Einsteigen in die Ausbildung zum Apnoe-Taucher kann praktisch jeder, der körperlich fit ist. So kann etwa auch das 'Schnorchelerlebnis' im Urlaub noch besser und sicherer werden. Extremsportler wie Maike Münster haben auch Tiefen oder Zeiten im Visier. Dabei werden die Reglements von Jahr zu Jahr strenger, berichtet Sharanne Wheeler von AIDA Deutschland. Der Fachverband für Apnoe-Tauchen veranstaltet regelmäßig Apnoe-Events mit Spaßfaktor oder Wettkämpfe, bei denen die Sportler bis zum Äußersten gehen, nämlich am Seil in Tiefen von bis zu 100 Meter. 'Wir wollen den Athleten garantieren, dass sie auch sicher wieder oben ankommen', sagt die Expertin. Als Tauchlehrerin des VDST bringt Maike Münster auch ungeübte Interessenten unter Wasser. Regelmäßig veranstaltet sie Apnoe-Seminare. 'Ich will mein Wissen unbedingt weitergeben', sagt sie. Apnoe sei die älteste Form des Tauchens und ihr gelinge es, selbst alteingesessene Taucher zu begeistern. 'Kein technisches Gerät steht im Vordergrund, sondern der Mensch, der sich beim Apnoetauchen entspannen und eine neue Seite an sich selbst entdecken kann', erklärt die Extremsportlerin. 'Die Technik muss nur richtige erlernt werden, und man muss sich an die Regeln halten, dann kann jeder das Apnoetauchen sicher und ohne Zwischenfälle genießen.'

Artikel erschienen am 20. Jul 2003


Ausführlicher Pressebericht des Magazins "Prinz" folgt

Stille Erholung rund um den Silbersee III in Haltern am See
Sythen Seit der Aussandung und Rekultivierung hat sich der östlichste der drei Silberseen zu einem Eldorado für Naturfreunde entwickelt. Eingebettet in eine hochinteressante Naturlandschaft zwischen Hohe Mark, Heubachniederung und Borkenberge lässt sich der See per Rad oder per pedes auf dem 4,5 km Rundwanderweg hervorragend erkunden.Der Silbersee III ist der östlichste von 3 künstlich durch Quarzsandgewinnung entstandenen Seen. Diese bilden mit weiteren Halternern und Dülmenern Teichen und Seen eine Gewässerlandschaft, die für den Arten- und Biotopschutz, für den Trinkwasserschutz und für eine abwechslungsreiche, umweltschonende Erholungsnutzung mit dem Ruhrgebiet als Einzugsbereich von großer Bedeutung ist.

Ab 2008 ganzjährig Gastronomiebetrieb?
Haltern (siwi) "Das sieht aus wie Miama-Beach", staunten die Mitglieder des Halteraner Stadtentwicklungsausschusses über Fotos vom Silbersee II. Jetzt soll der Standort durch ein gastronomisches Angebot noch attraktiver werden. Baudezernet Wolfgang Kiski stellte jüngst ein Konzept vor, das vertraglich kurz vor dem Abschluss steht. Unter mehreren Bewerbern haben sich Udo Meilenbrock (Rossini) und Helmut Kuchel (Stadtcafe) durchgesetzt. Die entscheidenen Vergabegespräche fanden bei Regionalverband Ruhrgebiet in Essen statt. Für diesen Sommer soll der Verkauf  von Getränken und Imbiss zunächst an den dafür vorgesehenen drei Hütten auf dem Silberseegelände erfolgen. Das Team Meilenbrock/Kuchel kann hier das Inventar nutzen, das bereits im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft in Haltern zum Einsatz kam. Vor allem die WM-Feier mit ihrem reibungslosen Ablauf in Haltern hat den Gastronomen zu einem guten Ruf verholfen. "Eine gute Entscheidung, auch weil Meilenbock/Kuchel aus Haltern kommen", erklärte Wolfgangn Kiski.
Quelle: Halterner Zeitung

   

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